Die beste vegane Bolognese – perfektioniert vom Profikoch

Vegane Bolognese von Sebastian Copien

Mamma mia, was für ein Ragù! 🇮🇹🍅 Oder besser gesagt: eine vegane Bolognese, die sich hinter keinem Original verstecken muss. Denn streng genommen ist das, was wir hier zubereiten, ein Ragù alla bolognese – also ein langsam geschmortes Gericht auf Tomatenbasis mit viel Gemüse, Fett, Zeit und Liebe. Ursprünglich natürlich mit Fleisch. Aber wir zeigen dir hier, wie das Ganze auch ohne tierische Zutaten zum absoluten Fest wird.

Dieses Rezept hat Profikoch Sebastian Copien über 15 Jahre immer weiter verfeinert – mit dem klaren Ziel: ein Geschmackserlebnis, das alle begeistert. Auch die italienische Nonna. Auch den Onkel mit dem T-Bone-Steak-Tattoo. Und bestimmt auch dich. 😄

„Diese Bolognese hat eine extrem hohe Quote von über 95 %, dass niemand merkt, dass sie vegan ist.“

Chefkoch Sebastian Copien

Die Kunst des guten Geschmacks – ganz ohne Fleisch

Statt Hack kommt bei dieser veganen Bolognese eine Kombi aus mildem und geräuchertem Tofu zum Einsatz, im Ofen so richtig schön kross gebacken. 😋

Wirklich entscheidend bei der Bolognese ist die Kochtechnik des Deglacierens, also anrösten, ablöschen, einkochen, nochmal anrösten, ablöschen, einkochen und wieder von vorne. Und genau durch diesen Prozess entsteht das, was man in Italien „sapori profondi“ nennen würde: ein tiefer, runder Geschmack. Umami pur! 🔥

Die besten Zutaten? Zeit und Liebe ⏳❤️

Diese Bolo braucht keine Hektik. Im Gegenteil: 4–6 Stunden Köchelzeit sind optimal – oder, noch besser: am Vortag ansetzen, über Nacht durchziehen lassen und am nächsten Tag nochmal zwei Stunden köcheln. Das ist Comfort Food in Perfektion. Und ja, das macht einen Unterschied. 😉

Welche Pasta passt? 🍝

Bloß nicht Spaghetti würden die Italiener sagen! Da haftet die Bolognese nämlich nicht, sondern rutscht einfach nur ab. Viel besser eignen sich Tagliatelle (die breiteren Bandnudeln). In Italien sind sie die erste Wahl. Auch auf Penne oder Fusilli – bekannt als Spirelli – bleibt die Sauce wunderbar haften. 🙌

Und wenn du noch mehr Italien-Feeling suchst, dann leg direkt selbst Hand an bei der Pasta – hier geht’s zum Rezept für selbstgemachte Pasta.

Und nun ganz viel Freude beim Ausprobieren und Genießen! 👨‍🍳


Besser mit unsrem Messer! 🔪

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Man sagt: „Das Messer macht den Koch nicht.“ Aber es könnte ein einschneidendes Erlebnis werden, denn es spart jede Menge Zeit beim Schnibbeln. 😉

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Vegane Bolognese
Sebastian Copien
4.49 von 60 Bewertungen

Die beste vegane Bolognese – perfektioniert vom Profikoch

Vegane Bolognese – der Klassiker der italienischen Küche für Groß und Klein. Überzeugt auch Fleischfans 😉
Rezept von Sebastian Copien
Portionen 8 Personen
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Kochzeit 5 Stunden

Küchenutensilien

Zutaten

  • 300 g Räuchertofu (mild) am besten von Taifun
  • 300 g weißer Tofu am besten von Taifun
  • 80 g Bratöl
  • 300 g Zwiebeln fein gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen fein gewürfelt
  • 3 EL Tomatenmark
  • 400 ml veganer, trockener Rotwein
  • 2 kg ganze Tomaten aus der Dose zerquetscht
  • 200 ml Orangensaft
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 g getrocknete Steinpilze pulverisiert
  • 400 g Karotten fein gewürfelt
  • 300 g Selleriestange fein gewürfelt
  • 120 ml Kochwasser von Hülsenfrüchten
  • 2 EL weißes Mandelmus
  • 2 TL Oregano
  • 100 g Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 EL dunkler Balsamicoessig
  • 1-2 EL Sojasauce

Zubereitung

  • Ofen auf 230 Grad Umluft-Obergrill vorheizen (es geht auch nur Umluft, wenn du kein Umluft-Obergrill hast).
  • Den Tofu mit einer Gabel oder im Foodprozessor fein zerhexeln.
    300 g Räuchertofu (mild), 300 g weißer Tofu
    Zubereitung vegane Bolognese
  • 80 g Bratöl, eine gute Prise Salz und einen guten Schluck Rotwein mit dem Tofu auf einem Backblech ohne Backpapier vermischen und das Tofuhack im Ofen ca. 30-45 Minuten (je nach Ofen) knusprig braun backen.
    Wichtige Hinweise zum Rösten des Tofus im Ofen:
    1. Je mehr Feuchtigkeit der Tofu am Anfang noch hat, desto entspannter könnt ihr starten.
    2. Wenn ihr den Tofu bei 230 Grad in den Ofen schiebt, dann ist das vergleichbar wie ein Herd auf Stufe 9. Daher müsst ihr besonders in der zweiten Backhälfte das Auge draufhaben und regelmäßig in kurzen Abständen reinschauen und immer wieder durchmischen
    3. Gegen Ende am besten alle 2–3 Minuten prüfen und wenden. Je trockener der Tofu wird, desto schneller wird er dunkel.
    4. Etwas entspannter wird’s, wenn ihr die Temperatur auf ca. 200 °C reduziert. Dann dauert es ein wenig länger, aber die ersten 20 Minuten bleibt der Tofu noch schön feucht. Am Schluss aber gleiches Spiel – regelmäßig nachschauen und durchmischen.
    5. Wenn ihr die Bolognese am selben Tag servieren möchtet, achtet darauf, den Tofu nicht zu dunkel und knusprig im Ofen anzurösten, denn sonst benötigt er unbedingt über Nacht die Zeit, um durch die Sauce wieder zu rehydrieren und saftig zu werden.
    Zubereitung vegane Bolognese
  • Mehrfach wenden und zerhacken, sodass keine weißen Stellen mehr zu sehen sind. 
    Zubereitung vegane Bolognese
  • Währenddessen als Erstes die Zwiebelwürfel in einem großen 5-9 L Topf anbraten und eine Handvoll Gemüsemix hinzugeben. Dann 2-3 EL Olivenöl von den 100 ml Olivenöl dazugeben und kräftig anrösten, um weitere Röstaromen zu erzeugen.
    300 g Zwiebeln
    Zubereitung vegane Bolognese
  • Mit ein wenig Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Lorbeerblätter und Pilzpulver mit anrösten und wieder deglacieren. Beim nächsten Durchgang Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und das Ganze 5-10 x mit Rotwein oder Orangensaft deglacieren. Immer wieder Röstaromen mit dem Holzschaber loskratzen und wieder ablöschen.
    4 Knoblauchzehen, 3 EL Tomatenmark, 400 ml veganer, trockener Rotwein, 3 Lorbeerblätter, 5 g getrocknete Steinpilze, 200 ml Orangensaft
    Zubereitung vegane Bolognese
  • Nun die restlichen Gemüsewürfel, Hülsenfruchtkochwasser, zerquetschte Tomaten, gerösteten Tofu, Salz und Pfeffer dazugeben.
    2 kg ganze Tomaten aus der Dose, 400 g Karotten, 120 ml Kochwasser von Hülsenfrüchten, Salz und Pfeffer, 300 g Selleriestange
  • Mindestens 4-6 Stunden sanft ohne Deckel köcheln lassen und dabei regelmäßig durchrühren.
    ·       Alternativ das Ganze 1 Stunde ohne Deckel sanft köcheln, runterkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag 2 Stunden köcheln lassen – ergibt das leckerste Ergebnis – und auch hier regelmäßig durchrühren.
    ·       Oder 4 Stunden auf 140 Grad im Ofen köcheln lassen und dabei regelmäßig durchrühren. Dabei darauf achten, dass die schwarze angesetzte Sauce am Topfrand nicht wieder mit reingerührt wird. 
    Nochmals aufkochen und für eine optimierende Bindung 2 EL Mandelmus einrühren, den Oregano und den Rest der 100 ml Olivenöl dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Balsamicoessig und Sojasauce abschmecken.
    2 EL weißes Mandelmus, 2 TL Oregano, 1-2 EL dunkler Balsamicoessig, 1-2 EL Sojasauce
    Zubereitung vegane Bolognese
  • Mit Nudeln servieren und genießen – ein Träumchen!
    Vegane Bolognese von Sebastian Copien

Video

Notizen

Abwandlung:
  • Nutze dieses Rezept als Basis für ein Chili sin Carne. Dafür Fett und Kreuzkümmel in einer Pfanne erhitzen, zum Schluss noch Chilipulver hinzugeben (Achtung: verbrennt sehr schnell) und das Ganze dann samt Kidneybohnen in die Bolognese geben. Geröstete Paprikawürfel sind zusätzlich auch sehr lecker. Für ein Next Level Chili noch etwas Zartbitterschokolade und Espresso hinzugeben und dann genießen.

Tipps:
 
  • Der Orangensaft sorgt dafür, dass die Sauce unglaublich fruchtig wird. Man schmeckt das nicht heraus und es ist, als ob man die Tomaten direkt frisch vom Fuße des Vesuvs geerntet hätte. 
  • Beim Anrösten niemals über 2 cm Füllhöhe gehen! Darunterbleiben, damit das Gemüse nicht auswässert.
  • Kochwasser von Hülsenfrüchten (z.B. Kidneybohnen, Kichererbsen oder Linsen) aus der Dose nehmen und mit den Hülsenfrüchten einen Salat zubereiten.
  • Wenn kein Mixer mit S-Messer zur Verfügung steht, gibt es noch weitere Möglichkeiten: 1. Mit einem guten Messer von Hand sehr kleine Würfel schneiden. 2. Erst das Gemüse mit einer Reibe vorraspeln und dann mit einem Messer nachhacken. 3. Im Hochleistungsmixer den Behälter halbvoll mit Wasser füllen, Gemüse hinzugeben und mit der Pulse-Taste zerkleinern. Danach das Gemüse in ein Sieb geben und das Wasser z.B. für eine Suppe nutzen.
  • Zwiebelgewächse immer mit anrösten und nicht nur mitkochen.
  • Die lange Kochzeit sorgt nicht nur für eine Aromaverdichtung, sie gibt auch dem Tofu wieder Zeit, Flüssigkeit aufzunehmen, um saftig zu werden.
  • Oregano erst in den letzten 20 Minuten dazugeben.
  • Nimm den größten Topf, den du hast 😉
  • Geröstete Semmelbrösel mit Knoblauch und Olivenöl, in der Pfanne kräftig angeröstet, sind ein sehr leckeres Topping.
  • Basilikumblätter sind auch eine sehr leckere Garnitur.
Gericht: Hauptgericht
Küche: Italienisch

Schon ausprobiert?

Lass uns bitte wissen, wie es dir geschmeckt hat und hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit deinem Feedback. Würd‘ uns freuen 🙂

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  1. Heinz Heinke says:

    4 Sterne
    Finde ich Gut

    1. Das freut uns 🙂

    2. Valentin Herz says:

      Hey eine Frage ich möchte das Rezept auf 30 Portionen hoch skalieren für wiviel Portionen ist die menge der Zutaten im Rezept?

      1. Hallo Valentin, wie cool, dass du das Rezept direkt für 30 Portionen kochen möchtest 😄

        Die Mengen im Rezept sind ursprünglich für ca. 8 Portionen ausgelegt. Du kannst also ganz gut hochrechnen – am besten mit dem Faktor 3,75.

        Viel Erfolg beim Kochen in großer Runde und guten Appetit! 🍝

  2. Danke für die spannenden Ideen und Erklärungen!!

    Da ich keinen Wein trinke, habe ich auch nie Rotwein zuhause. Kann man den ersetzen? Traubensaft wird sicher zu süß.

    Und ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit Rauchsalz und geräuchertem Paprikapulver gemacht, wenn wir in Familie mit fleischliebenden Töchtern und vegetarischem Mann zusammen was Feines essen wollten, bei Bolognese und z.B. auch Linsensuppe.

    Viele Grüße
    Astrid

    1. Liebe Astrid,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und dein tolles Feedback – das freut uns wirklich sehr! 😊 Deine Ideen mit Rauchsalz und geräuchertem Paprikapulver sind absolut super, gerade um auch eingefleischte Fleischfans zu überzeugen. Perfekte Wahl!

      Zum Thema Rotwein: Du liegst richtig, dass Traubensaft zu süß wäre. Eine schöne Alternative ist, den Wein durch eine Mischung aus etwa 90 % milder Gemüsebrühe und 10 % dunklem Balsamico-Essig zu ersetzen. Das bringt die nötige Säure und etwas Tiefe. Nur ein kleiner Hinweis: Geschmacklich kommt es nicht ganz an das Original heran, da Alkohol beim Kochen auch als Geschmacksverstärker fungiert und Aromen transportiert. Aber für eine alkoholfreie Variante funktioniert die Brühe-Balsamico-Kombi richtig gut!

      Viele Grüße!

  3. Genießerin says:

    5 Sterne
    Großartiges Rezept! Es schmeckt für mich nicht nach Fleisch, aber nach einer der besten Bolognesesaucen, die ich je aß. Ich hasse kochen ja inständig, aber nachdem mein Liebster diese Bolognese für mich kochte, bat ich ihn, mir das beizubringen!

    Herzlichen Dank aus dem Genusshimmel dafür!

    1. Wow, was für ein wunderbarer Kommentar – vielen Dank dafür! 😊 Es freut uns riesig zu lesen, dass dir die Bolognese so gut geschmeckt hat, obwohl du eigentlich gar nicht gern kochst. Dass dein Liebster dich sogar so sehr überzeugen konnte, dass du sie selbst lernen möchtest, ist wirklich das schönste Kompliment für dieses Rezept! 🥰

      Herzliche Grüße und weiterhin viel Genuss – egal ob als Köchin oder als Genießerin! 💚

  4. 3 Sterne
    Ich habe sie nachgemacht und der Tofu war wohl minimal verbrannt an manchen Stellen, was man aber nicht gesehen hat. Dieser verbrannte Geschmack hat sich auf die Soße übertragen und nun habe ich mehrere Liter davon und kann eigentlich alles wegschmeißen. Schade um die Zeit, Energie und auch die Zutaten 🙁
    Ich würde es beim nächsten mal bisschen anders angehen, aber habe auch gute Tipps von diesem Rezept, die ich beibehalten werde.

    1. Vielen Dank Larry, dass du dir die Zeit genommen hast, uns dein ehrliches Feedback zu schreiben! 😊 Es tut uns wirklich leid zu hören, dass der Tofu beim Anbraten etwas zu dunkel geworden ist und sich das auf die ganze Soße ausgewirkt hat – das ist wirklich schade um die Mühe und die Zutaten. Wir können gut nachvollziehen, wie frustrierend das ist.

      Umso schöner, dass du dem Rezept trotzdem noch etwas Positives abgewinnen konntest und dir ein paar Tipps für dein nächstes Mal mitgenommen hast. Beim nächsten Versuch klappt es bestimmt besser – und wir drücken dir die Daumen, dass du dann die volle Bolognese-Leckerei genießen kannst! 💚

      Liebe Grüße und danke für deine Offenheit!

      1. 5 Sterne
        Hallo nochmal Vegan-Masterclass-Team

        Danke für eure liebe und respektvolle Antwort. Ehrlich gesagt könnt ihr ja auch nichts dafür, wenn ich den Tofu verbrennen lasse. Vielleicht habe ich auch einen zu stark geräucherten Räuchertofu verwendet. Deshalb möchte ich mich für meine Bewertung entschuldigen, denn drei Sterne sind nicht fair. Ihr könnt meine Bewertung von meiner Seite aus gerne löschen, denn ich weiß leider nicht, wie das geht. Ich versuche das nochmal von der Sterneanzahl zu ändern. Ich finde eure Kommunikation toll!

        Liebe Grüße und habt einen schönen Tag 🙂

        1. Hallo Larry,

          vielen Dank für deine lieben Worte und deine Rückmeldung – das freut uns wirklich sehr zu lesen! 😊 Du brauchst dich überhaupt nicht zu entschuldigen, wir schätzen deine Offenheit und finden es toll, dass du dir die Zeit genommen hast, uns nochmal zu schreiben. Danke auch für dein Lob zu unserer Kommunikation, das bedeutet uns viel!

          Wir haben in der Rezeptbeschreibung noch ein paar Hinweise zum Rösten des Tofus ergänzt. Vielleicht hilft das für den nächsten Versuch 🌱

          Liebe Grüße zurück 🙂

    2. 2 Sterne
      Dem kann ich nur zustimmen. Der Tofu hat einen sehr verbrannten Geschmack und das schon bevor die 45 Minuten um sind und trotz regelmäßigem Wenden. Eventuell ist der Obergrill doch zu viel, wenn man einen guten Ofen hat, der die 230 Grad tatsächlich bringt.
      Man kann die Soße Essen, aber Genuss ist es keiner.

      1. Hallo Sinky,

        vielen Dank für deinen Kommentar und dein ehrliches Feedback! 😊 Es tut uns leid zu hören, dass der Tofu bei dir ebenfalls zu dunkel geworden ist – das soll natürlich nicht passieren.

        Darf ich kurz nachfragen: Hast du Umluft-Obergrill eingestellt oder „nur“ den Obergrill? Mit reinem Obergrill wäre es tatsächlich zu viel, weil die Hitze von oben dann sehr punktuell und aggressiv ist. Mit Umluft plus Obergrill verteilt sich die Hitze besser und ist milder.

        Wir haben inzwischen die Rezeptbeschreibung noch um ein paar wichtige Hinweise ergänzt, damit der Tofu beim zweiten Versuch nicht mehr verbrennt. Hier ein kleiner Überblick der neuen Tipps:

        ✅ Je mehr Feuchtigkeit der Tofu am Anfang noch hat, desto entspannter könnt ihr starten.
        ✅ 230 °C im Ofen sind wie Stufe 9 am Herd – besonders in der zweiten Hälfte regelmäßig nachschauen und immer wieder durchmischen.
        ✅ Gegen Ende am besten alle 2–3 Minuten prüfen und wenden, weil der Tofu dann schneller dunkel wird.
        ✅ Wer’s entspannter mag: Temperatur auf ca. 200 °C reduzieren, dann bleibt der Tofu länger feucht. Dauert dann natürlich alles etwas länger.

        Vielleicht hilft dir das beim nächsten Mal weiter – wir drücken die Daumen und wünschen dir schon jetzt guten Appetit beim zweiten Versuch!

        Liebe Grüße!

        1. Das ist mir beim ersten Mal auch passiert. Wichtig ist Umluft – und ich stelle mir immer einen Timer auf 5 Minuten und mische nach dieser Zeit alles gründlich durch. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß es gar nicht so dunkel werden muß.

          1. Hallo Franz, vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrung und den Tipp mit dem Durchmischen – super hilfreich! 👍 Liebe Grüße

  5. Melissa says:

    5 Sterne
    Ich hab’s nachgekocht und es ist die leckerste vegane Bolo, die ich je gegessen habe 😋 Dabei dachte ich schon immer, meine Version wär gut 😄 Mach ich ab jetzt nur noch so! Hab die Variante über Nacht gewählt 🙂 Hab allerdings bis zum ersten köcheln gute 1,5 Stunden gebraucht – aber das wird sich sicherlich auch optimieren mit der Zeit ! Danke fürs teilen.

    1. Vielen lieben Dank für dein tolles Feedback, Melissa! 😊 Es freut uns riesig zu hören, dass dir die Bolognese so gut geschmeckt hat – und dass sie sogar deine eigene bisherige Version getoppt hat, ist ein riesiges Kompliment ans Rezept! 😍 Die Overnight-Variante lohnt sich wirklich, und mit der Zeit geht’s bestimmt auch immer schneller von der Hand.

      Viel Spaß weiterhin beim Kochen und Genießen – und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrung hier zu teilen! 💚

  6. 5 Sterne
    Hallo, ich freue mich aufs nachkochen, würde aber gern den Tipp aus dem Video – eher mehr zu machen und es dann einzufrieren – anwenden. Dazu eine Frage; sagen wir ich verdopple oder verdreifache schlicht alle Mengen, wie backe ich dann den Tofu? Auf zwei / drei Blechen Umluft oder alle einzeln?

    1. Hallo Uwe,

      super, dass du die Bolo nachkochen und direkt auf Vorrat kochen möchtest! 😊

      Du kannst die Menge einfach verdoppeln oder verdreifachen und den Tofu auf zwei bis drei Blechen verteilen. Am besten stellst du den Ofen auf Umluft, dann kannst du alle Bleche gleichzeitig backen. So wird der Tofu schön kross, und du sparst dir Zeit.

      Viel Spaß beim Kochen und Einfrieren – und natürlich beim späteren Genießen! 🤗

      Liebe Grüße

  7. 5 Sterne
    Liebs komplett! Damit ist echt alles geschmackliche abgerundet auf DEN Punkt! So köstlich. Das Rezept ersetzt zu 100% das Tierische. Meine Bolo war auch schon sehr köstlich, auf basis von einem speziellen sojagranulat, aber die hier toppt alles. Ich bin sau happy 4 liter gekocht und viel eingeweckt zu haben🤩🤩🤩
    Danke für deine ganze Inspiration und diese grandiosen Rezepte!

    1. Liebe Steffi,

      wow – was für ein toller Kommentar! 🥰 Vielen Dank für deine lieben Worte, das freut uns riesig zu lesen. 4 Liter eingeweckt – das ist mal eine Ansage! 🤩 So bist du bestens versorgt, und wir sind mega happy, dass dir das Rezept so gut schmeckt und sogar deine bisherige Bolo toppen konnte.

      Vielen Dank auch für dein Lob und dein Vertrauen in unsere Rezepte. Viel Freude beim Genießen deiner Vorräte und beim nächsten Kochen!

      Viele Grüße!

  8. Hallo,
    wie bei einigen anderen Kommentatoren, wurde auch bei mir die Soße bitter, vermutlich weil ich den Tofu zu lange im Ofen hatte. Der Tofu wurde dabei noch nicht schwarz, sondern lediglich gut gebräunt. Das macht es mMn. schwierig, den richtigen Zeitpunkt zum Herausnehmen zu finden. Dabei hatte ich die Temperatur schon nach einigen Minuten auf 200°C Umluftgrill reduziert.
    Außerdem fand ich, dass der Tofu zu viel Biss hatte, obwohl ich die Kochzeiten eingehalten hatte (inklusive Durchziehen im Kühlschrank über Nacht). Das lag aber wahrscheinlich auch am zu starken Backen des Tofus.

    Daher der Hinweis an alle Nachkocher: auch wenn Sebastian im Video erwähnt, wie wichtig eine gute Bräunung des Tofus ist, nehmt ihn lieber zu früh als zu spät aus dem Ofen heraus.

    Ich werde das Rezept aber sicherlich nochmal probieren – wenn auch erstmal in kleinerer Menge.

    1. Hallo David,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und das konstruktive Feedback – das wissen wir wirklich zu schätzen! 🙏

      Du sprichst einen sehr wichtigen Punkt an: Der richtige Bräunungsgrad beim Tofu ist tatsächlich eine kleine Gratwanderung – vor allem, weil er von Ofen zu Ofen unterschiedlich schnell erreicht wird und bitter wird er leider schon, bevor man es äußerlich wirklich erkennt.

      Wir haben aus genau diesem Grund die Rezeptbeschreibung vor Kurzem um einige Hinweise ergänzt, damit das Timing beim nächsten Mal besser gelingt. Unter anderem raten wir inzwischen dazu, gegen Ende wirklich im 2–3-Minuten-Takt nachzuschauen, gründlich durchzumischen und lieber mit etwas niedrigerer Temperatur zu arbeiten. Und ja – im Zweifel lieber etwas zu früh rausnehmen als zu spät.

      Dass du das Rezept trotzdem nochmal ausprobieren willst, freut uns sehr. Wir drücken dir auf jeden Fall die Daumen für den nächsten Versuch und freuen uns, wenn du wieder berichtest! 😊

      Liebe Grüße
      dein Vegan Masterclass Team 🌱

  9. 4 Sterne
    Ich lebe seit kurzem erst Vegan und habe dadurch jetzt begonnen meine Lieblingsessen auf vegan zu kochen.

    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Rezept umzusetzen. Der Umami dieser Bolo Kombo ist echt unschlagbar. Das Mundgefühl ist etwas härter, wenn man denn Tofu so lange anbrät, was in meinen Augen jedoch kein großer negativ Punkt ist.

    Ich habe die Bolo 4 Stunden im Ofen 140-200°C leicht köcheln lassen und sie am nächsten Tag für das Lasange Rezept mit der Variante welche ebenfalls hier auf dieser Seite zu finden ist verwendet.

    Nach den 4 Stunden Kochzeit ist mir wie hier in den Kommentaren schon öfter erwähnt wurde ebenfalls ein bitterer, verbrannter Geschmack des Tofus aufgefallen, der durch das Durchziehen im Kühlschrank über Nacht fast (Betonung auf fast) wieder neutral war. Deshalb gab es von mir „nur“ 4 Sterne, obwohl ich lieber 5 gegeben hätte. Ich denke, je mehr Zeit sie zum durchziehen hätte, desto besser würde sie werden. Auch wenn ich sie in Zukunft vielleicht nicht mehr ganz so „verbrannt“ machen werde, war es definitiv nicht das letzte Mal.

    Danke für dieses Rezept und Danke an Sebastian Copien.

    1. Hallo Tom,

      danke dir für dein ausführliches Feedback – richtig spannend zu lesen, wie du das Rezept ausprobiert und für dich angepasst hast. 4 Stunden im Ofen ist auf jeden Fall Hardcore-Slow-Cooking 😅 – da entwickeln sich die Aromen natürlich nochmal ganz anders. Der Punkt mit der leichten Bitterkeit durchs starke Anbraten ist ein guter Hinweis, vielleicht reicht beim nächsten Mal schon etwas weniger Röstaroma, damit die Balance perfekt passt.

      Mega schön auch zu hören, dass die Bolo in der Lasagne so gut funktioniert hat – das ist wirklich ein Dream-Team! Freut uns total, dass du trotz kleiner Abzüge beim Röstaroma so begeistert bist.

      Viel Spaß weiterhin beim Ausprobieren und Kochen!

  10. 5 Sterne
    lieber sebastian, danke für dein grandioses rezept. ich habe es sehr geliebt, dieses gericht nach deiner anleitung zu perfektionieren. mir ist der tofu tatsächlich auch nicht gelungen. geschmacklich war die soße gut aber die konsistenz des tofus war meinem fleischliebenden partner zu fest. ich habe die variante mit über nacht ruhen gekocht und daraus dann eine lasagne gemacht. beim nächsten mal würde ich die soße noch länger köcheln oder den tofu weniger trocken backen. hast du noch andere tipps? DANKE für deine arbeit und dein umfangreiches wissen, dass du uns hier gratis zur verfügung stellst. ich LIEBE deine gerichte… das Rote-Bete-Tatar ist unser Favorit! liebe grüße aus österreich

    1. Hallo Kathrin,

      vielen Dank für deinen Kommentar – es freut uns riesig, dass du so viel Freude am Nachkochen hast und unsere Rezepte bei euch zu Hause so gut ankommen! 🥰

      Wenn du den Tofu beim nächsten Mal bei niedrigerer Temperatur röstest (z.B. eher 200 °C statt 230 °C), bleibt er innen weicher. In Schritt 3 der Zubereitung haben wir noch ein paar Hinweise stehen, was man beachten kann beim Tofurösten 🙂

      Großartig, dass du sogar eine Lasagne draus gemacht hast – tolle Idee! Und es freut uns sehr zu hören, dass das Rote-Bete-Tatar euer Favorit ist. Danke für dein wunderbares Feedback und liebe Grüße zurück nach Österreich! 💚

  11. 5 Sterne
    Hi,
    ich habe das Rezept am Wochenende ausprobiert und eine Lasagne daraus gemacht. Meine Familie und ich sind nicht Vegetarier/Veganer, aber probieren gerne immer wieder fleischlose Alternativen aus. Und dieses Rezept war bei uns allen ein Volltreffer. Kompliment dafür, wir werden das auf jeden Fall wieder kochen.

    1. Hi Dennis, vielen Dank für deinen tollen Kommentar – das freut uns riesig zu hören! 😊

      Wie schön, dass ihr offen für fleischlose Alternativen seid und die Bolognese sogar bei der ganzen Familie so gut angekommen ist – und dann gleich als Lasagne-Version, super!

      Danke für dein Vertrauen ins Rezept – wir wünschen euch weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

  12. Alexander Braun says:

    5 Sterne
    Moin Sebastian und tach auch liebes Masterclass Team,

    nachdem ich nun seit knapp einem halben Jahrzehnt vegan lebe und seit jeher an meinem eigenen Bolo Rezept tüftelte, kam im Sommer Euer Video raus.

    Und zugegeben, zunächst war ich skeptisch wegen des Tofus als Ersatz für das Hack. Doch jene Skepsis war im Nachhinein betrachtet lediglich meiner Unwissenheit geschuldet und es war das geilste Bolognese Essen ever ever ever…

    Menge mit Faktor 2 skaliert, ersten Tag Nudeln mit Bolo, zweiten Tag Lasagne, gestern Chili aus dem Rest Bolo. Danke! Danke! Danke! Es waren drei kulinarisch großartige Tage hier in der Familie und alle Vier Menschis hier waren drei Tage dauerhaft glücklich.

    Die Verarbeitung des Tofus auf die von Sebastian ursprünglich verunfallte Art und Weise ist für mich technisch in der Küche ein wahrer Gamechanger!

    Liebe Grüße aus dem Pott
    Alex

    1. Hallo Alex – wow, was für ein lieber Kommentar! 😍 Vielen, vielen Dank dafür! Es freut uns riesig zu lesen, dass du (und gleich die ganze Familie!) so begeistert seid – und dass du trotz anfänglicher Skepsis das Rezept ausprobiert hast. 😄 Drei Tage Glück aus einem Topf Bolo – besser geht’s doch kaum! Liebe Grüße zurück in den Pott und weiterhin viel Spaß beim Kochen!

  13. 5 Sterne
    Richtig geile Bolo ist in meine wöchentliche Kochroutine gewandert. Ich mach immer viel davon und friere sie auch ein. Am besten daran finde ich dass man sowohl ein chili als auch eine Lasagne draus machen kann oder eben einfach ne schnelle Bolo hat. Die zuebreitungsmethode des Tofus ergibt wirklich ein erstaunlich fleischnahes Ergebnis von Geschmack und Textur. Wird wie gesagt regelmäßig gekocht und verzehrt.
    Einziger Nachteil ist dass ich sehr viel davon koche es aber nie lange hält weil alle im Haushalt heimlich meinen TK Vorrat stibitzen. Nachteil für mich aber wohl ein großes Lob an das Rezept. Dickes Danke und viele Grüße

    1. Hallo Marci,

      wow, ganz lieben Dank für deine tollen Worte und natürlich auch für die 5 Sterne!
      Wir freuen uns riesig, dass die Bolo bei dir schon fest in der Wochenroutine gelandet ist — genau dafür ist sie gemacht. 💚
      Dass dein TK-Vorrat ständig heimlich geplündert wird, ist zwar ärgerlich für dich, aber gleichzeitig das schönste Kompliment, das ein Rezept bekommen kann. 😄

      Danke dir fürs Teilen und viele herzliche Grüße zurück!

  14. Ich bin schwer begeistert! 🙂 Ich habe die vegane Bolognese zum ersten Mal vor 3 Wochen gekocht (die Empfehlung mit der Verwahrung über Nacht im Kühlschrank und am nächsten Tag weiterköcheln).
    Es hat ausnahmslos alles wunderbar geklappt, auch mit dem Tofu. Ich habe zwar ewig Zeit gebraucht, aber die war es wirklich wert. VIELEN Dank für dieses tolle Rezept. Die Bolognese schmeckt wahnsinnig gut – und im Gefrierfach wartet noch welche 😀

  15. 5 Sterne
    Hier noch mal meine Bewertung, da ich vergessen hatte, die Sterne zu vergeben :-/
    Ich bin schwer begeistert von dem Rezept <3. Es hat alles wunderbar funktioniert (auch mit dem Tofu), und der Geschmack ist soooo gut. Ich habe zwar sehr lang für die Zubereitung gebraucht, aber es hat sich gelohnt. Ich habe die Übernacht-Variante im Kühlschrank gewählt. Glücklicherweise warten im meinem Gefrierschrank noch ein paar Portiönchen, da ich sie gleich für 6 Personen gekocht habe.
    VIELEN Dank, dass du dieses tolle Rezept mit uns geteilt hast 🙂

    1. Liebe Petra,

      ganz herzlichen Dank für deine wunderbare Rückmeldung – und natürlich für die 5 Sterne! 🌟💛

      Es freut uns sehr zu hören, dass dir die Bolognese so gut gelungen ist, und dass du den Geschmack so feierst! Ein paar Portionen im Gefrierschrank zu haben, fühlt sich immer an wie ein kleines Geschenk an sich selbst. 😊

      Viel Freude mit den übrigen Portionen und beim nächsten Nachkochen. Liebe Grüße!

  16. 5 Sterne
    Ich liebe es, direkt einen riesen Bottich gemacht und auch schon deine Variante zu Chili sin Carne umgesetzt ( mit Schoki und Espresso), mega, lohnt den Aufwand, ist was ganz besonderes.
    10000 Dank für’s teilhaben lassen

    1. Hallo Swene,

      wow, was für ein schönes Feedback – ganz lieben Dank dafür!
      Mega, dass du sogar die Chili-sin-Carne-Variante schon ausprobiert hast. Genauso ist es gedacht: etwas Aufwand, dafür etwas ganz Besonderes im Geschmack 🙂

      Liebe Grüße!

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