Vegane Pastete im Glas – cremig, edel & proteinreich

Vegane Feinschmecker-Pastete im Glas

Diese vegane Pastete ist kein Alltags-Hummus und kein gewöhnlicher Aufstrich, sondern ein Genussrezept für besondere Momente. Sie eignet sich perfekt als eleganter Brotgang beim Dinner oder als Highlight auf einem veganen Vorspeisen-Brett – und macht ganz nebenbei auch angenehm satt und glücklich!

„Die Pastete stellt ihr auf den Tisch, sagt nichts dazu – und niemand fragt, ob das vegan ist 😉“

Chefkoch Sebastian Copien
Eine Pastete, die Eindruck macht

Pastete – oder Pâté – kennt man klassisch aus der französischen Küche: schwer, üppig, oft mit Foie Gras (Stopfleber). Im Prinzip ist sie wie eine sehr, sehr edle Leberwurst. In dieser Version von Sebastian Copien ist sie vegan, vollmundig, überzeugt mit reichlich pflanzlichem Protein und schmeckt einfach nur traumhaft gut! 😌

Was sie ausmacht:

  • ✨ cremige, streichfähige Textur
  • 🔥 tiefe Umami-Aromen
  • 🍷 feine Süße vom Portwein
  • 🌿 edle Würze durch Five Spices
  • 🥖 optionaler Fettdeckel für echtes Bistro-Feeling

Die Pastete besteht aus schwarzen Bohnen, langsam angeschwitzten Zwiebeln sowie getrockneten Shiitakepilzen und Tomaten, die gemeinsam für Tiefe und Umami sorgen. Agar-Agar verleiht der Pastete ihre charakteristische Textur: angenehm fest, aber trotzdem wunderbar cremig und streichfähig.

Jetzt braucht es nur noch ein gutes Brot, ein feines Getränk – und fertig ist der kleine Luxus für zwischendurch. 🥂

Viel Spaß beim Nachmachen – und noch mehr beim Servieren! 🌱


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Vegane Feinschmecker-Pastete im Glas
Sebastian Copien
4.67 von 3 Bewertungen

Vegane Feinschmecker-Pastete im Glas

Diese vegane Pastete im Glas ist ein cremiger, herzhafter und proteinreicher Aufstrich aus Bohnen, Shiitake, Zwiebeln und Wein – perfekt als edler Brotgang.
Rezept von Sebastian Copien
Portionen 700 g
Zubereitungszeit 25 Minuten

Zutaten

  • 250 g rote Zwiebelringe
  • 30 g vegane Butter zum Anbraten
  • 20 g getrocknete Shiitakepilze
  • 10 g getrocknete Tomate
  • 50 g Weißwein alkoholfreie Variante siehe Tipps
  • 40 g Portwein
  • 150 g schwarze Bohnen aus der Dose oder dem Glas
  • 50 ml Bohnenkochwasser
  • 5 g Agar-Agar Alternative siehe Tipps
  • 100 g Gemüsebrühe kalt
  • 1 TL dunkler Balsamico
  • 100 g vegane Butter zum Mixen
  • 1 TL Five-Spices-Gewürzmischung z.B. von SoulSpice
  • 1 gute Prise Salz
  • ¼ TL frischer Pfeffer
  • geschmacksneutrales Kokosöl oder vegane Butter

Zubereitung

  • Zwiebeln, Shitakepilze und getrocknete Tomaten mit etwas Butter in einer Pfanne oder Topf anschwitzen und durchgaren. Dabei leichte Röstaromen erzeugen.
    250 g rote Zwiebelringe, 20 g getrocknete Shiitakepilze, 10 g getrocknete Tomate, 30 g vegane Butter
    Zubereitung vegane Pastete
  • Anschließend mit Weißwein und Portwein ablöschen und die Röstaromen vom Pfannenboden lösen.
    50 g Weißwein, 40 g Portwein
  • Nun die Bohnen samt Kochwasser in der Pfanne mit den Zwiebeln vermengen und erhitzen. Five-Spices-Gewürzmischung, Salz, Pfeffer und Balsamico einrühren und die restliche Butter oben draufgeben. Hitze ausschalten.
    150 g schwarze Bohnen, 50 ml Bohnenkochwasser, 1 TL dunkler Balsamico, 1 TL Five-Spices-Gewürzmischung, 1 gute Prise Salz, ¼ TL frischer Pfeffer, 100 g vegane Butter
    Zubereitung vegane Pastete
  • Agar-Agar mit der Gemüsebrühe mischen und für 2 Minuten kräftig aufkochen.
    5 g Agar-Agar, 100 g Gemüsebrühe
  • Anschließend alle Zutaten aus der Pfanne zusammen mit der Agar-Agar-Zubereitung im Hochleistungsmixer für 2 Minuten zu einer glatten Creme mixen. Wenn es zu fest wird, mit einem Schluck Brühe nachhelfen. Nun noch bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Five-Spices abschmecken und nochmals durchmixen.
  • Die Creme flach in eine Form füllen und im Kühlschrank über Nacht auskühlen lassen. 
    Zubereitung vegane Pastete
  • Dann nach Belieben einen dünnen Deckel aus geschmolzenem desodoriertem Kokosfett auftragen und aushärten lassen.
    geschmacksneutrales Kokosöl
    Zubereitung vegane Pastete

Video

Notizen

Tipps & Abwandlungen:
  • Bei der Verwendung von getrockneten Linsen empfiehlt sich folgender Ablauf mit hier genannten Zutaten: 70 g Belugalinsen zusammen mit 250 ml Wasser, 1/4 TL Natron, 20 g Shiitake und 10 g getrockneter Tomate für 20 Minuten sanft köcheln, bis das Wasser fast verkocht ist und die Linsen weich sind. Dann zu den abgelöschten Zwiebeln in die Pfanne geben und dem Rezept oben folgen.
  • Für eine helle Paté eignen sich rote Linsen mit ein paar Cashewkernen sehr gut.
  • Anstelle von Weißwein passt auch Belsazar Dry Vermouth sehr gut.
  • Für eine alkoholfreie Variante den Portwein durch einen guten dunklen Traubensaft ersetzen und als Ausgleich für den Weißwein etwas mehr Balsamicoessig nehmen.
  • Statt Agar-Agar könnte auch Speisestärke oder ein paar Cashewkerne genommen werden.
  • Verwendest du einen Pürierstab, dann die getrockneten Pilze über Nacht einweichen oder mit kochendem Wasser überbrühen. Auch wenn das Ergebnis etwas krümeliger wird, schmeckt es trotzdem sehr gut. Je nach Vorliebe ggf. noch durch ein feines Sieb streichen.
  • Im warmen/heißen Zustand sollte die Paté intensiver schmecken, da sie später kalt serviert wird und weniger aromatisch ist.
  • Nur geschmacksneutrales / desodoriertes Kokosfett nutzen, Kokosgeschmack passt nicht. Auch eine leckere vegane Butter eignet sich an dieser Stelle.
  • Das Kokosfett kann optional mit etwas Salz, Thymian oder Rosmarin aromatisiert werden.
  • Wenn die Paté mit dem Kokosfettdeckel im Kühlschrank war, vor dem Servieren etwa 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur temperieren lassen.
  • Für eine gesunde Alltagsküche die Fettmenge deutlich reduzieren, um einen sehr leckeren und gesunden Aufstrich zu bekommen.
Gericht: Aufstrich
Küche: Französisch

Schon ausprobiert?

Lass uns bitte wissen, wie es dir geschmeckt hat und hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit deinem Feedback. Würd‘ uns freuen 🙂

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  1. 4 Sterne
    Bin ich blind oder habt ihr das YouTube Video hier gar nicht verlinkt?
    Ich habs eben probiert und finde es ganz gut. Ich habe das Original nie gegessen, daher habe ich keine Ahnung ob es genauso schmeckt. Ich werde aber meine Eltern als Versuchskaninchen verwenden und berichten.
    Ich habe für mehr umami noch etwas Sojasoße dazugegeben (und liquid Shio Koji, einfach so). Es muss noch fest werden, ich hoffe bei mir wird die Konsistenz so gut wie bei Sebastian.

    1. Hallo Susi,

      danke dir fürs Ausprobieren und dein tolles Feedback!

      Das YouTube-Video ist tatsächlich eingebunden – direkt unter dem letzten Zubereitungsschritt und dem abschließenden Bild im Rezept. Manchmal wird es je nach Gerät oder Browser etwas weiter unten angezeigt, sodass man ein Stück scrollen muss.

      Falls es bei dir trotzdem nicht sichtbar ist, sag uns gern kurz Bescheid, dann schauen wir nochmal genauer hin.

      Und wir drücken die Daumen, dass die Konsistenz genauso schön wird wie bei Sebastian!

      1. 5 Sterne
        Stimmt, da steht Video, aber Firefox (unter Android) mag das gerade nicht anzeigen. In Brave ist es sichtbar.
        Nach dem Kaltstellen über Nacht schmeckt die Pastete noch einmal ein Stück besser und die Konsistenz ist perfekt! Fazit: 5 von 5 Sternen. Danke für das tolle Rezept.

        1. Hallo Susi,

          ach wie schön – danke dir für die Rückmeldung!

          Spannend mit Firefox unter Android, gut zu wissen. Manchmal zicken einzelne Browser leider etwas bei eingebetteten Videos.

          5 von 5 Sternen freut uns natürlich riesig – danke dir fürs Ausprobieren und Teilen deiner Erfahrung!

          Liebe Grüße

  2. 5 Sterne
    Toller Aufstrich! Auch meinem Mann schmeckt diese vegane Leberwurst sehr gut. Ich frage mich: Wozu Agar-Agar, wenn es nicht aufkochen kann? Es kommt ja in die kalte Gemüsebrühe zu einer schon abgekühlten Masse dazu. Ich dachte immer, dass es aufkochen muss, um die gelierende Wirkung zu entfalten. Reicht mixen dafür schon aus? Aber das Ergebnis ist sehr lecker!

    1. Hallo Gudrun,

      danke für deine Bewertung!

      Ich glaube, hier ist einfach ein kleines Missverständnis entstanden: In Schritt 4 wird das Agar-Agar mit der Gemüsebrühe verrührt und 2 Minuten kräftig aufgekocht. Genau dieses Aufkochen ist wichtig, damit sich die Gelierkraft vollständig aktiviert.

      Anschließend kommt die noch heiße Agar-Brühe zur Masse – und beim Abkühlen sorgt sie dann für die gewünschte Stabilität. Nur in kalter Flüssigkeit eingerührt würde Agar-Agar nicht richtig funktionieren.

      Umso schöner, dass das Ergebnis bei dir dennoch so lecker geworden ist! 💚
      Liebe Grüße

      1. Stimmt – das habe ich glatt überlesen – tut mir leid, ihr habt recht! Danke für den guten Hinweis und den tollen Service!

        1. Hallo Gudrun, kein Problem und gern geschehen 😀

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