Hokkaido-Kichererbsen-Krapfen mit Nam Jim Sauce

Hokkaido backen

Herzhaft leckere frittierte Hokkaido-Kichererbsen-Krapfen mit Nam Jam Sauce, einer leichten asiatischen Koriandersoße. Außen goldbraun gebacken und innen locker luftig. So hast du Hokkaido sicher noch nicht gegessen 🙂 

Ein weiteres Rezept mit Hokkaido findest du hier: Cremiger Hummus aus Hokkaido-Kürbis

Unser Gemüsestar: der Hokkaido

Der Hokkaido gehört zu den Kürbisgewächsen. Er ist ein klassisches Herbstgemüse und kann in der Küche sehr vielseitig eingesetzt werden. Seine Herkunft liegt in Japan. Er hat meist eine orangene Farbe, jedoch gibt es auch grüne Sorten und solche mit grau marmorierter Schale.

Hokkaido frittiert

Saison, Lagerung, Nährstoffe & Zubereitungstipps

Saison: Die Kürbispflanze wird nach den Eisheiligen im Mai ins Freiland gepflanzt. Geerntet wird er zwischen September und Dezember, sobald er bei einem Klopftest hohl klingt. Die Saison des Hokkaido Kürbis geht von September bis Januar.

Lagerung: An einem trockenen und kühlen Ort bei 10-15°C kann der Hokkaido 4 bis 6 Monate gelagert werden. Dafür sollte er auf einer Palette liegen, um so wenige Auflagefläche wie möglich zu haben.

Seine Stärken: Der Hokkaido-Kürbis kann nicht nur geschmacklich punkten, sondern hat auch noch wichtige Vitamine wie Beta-Carotin und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen im Gepäck. Außerdem bringt er eine ordentliche Portion Ballaststoffe mit.

Zubereitungstipps: Im Gegensatz zu anderen Kürbissen kann Hokkaido mit Schale gegessen werden, da diese beim Garen sehr weich wird. Hokkaido ist in der Küche sehr vielseitig einsetzbar und kann sogar zum Backen verwendet werden. Roh kann er jedoch nicht verzehrt werden. Vom Geschmack her ist Hokkaido leicht nussig.

Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!

Hokkaido-Kichererbsen-Krapfen
Sebastian Copien
4 von 2 Bewertungen

Hokkaido-Kichererbsen-Krapfen mit Nam Jim Sauce

Rezept von Sebastian Copien
Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 250 g Hokkaido in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 240 g Kichererbsen, gekocht (alternativ: Weiße Bohnen)
  • 50 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 EL Petersilie fein geschnitten
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 Prise geräuchertes Paprikapulver
  • n. Bedarf Salz & Pfeffer
  • n. Bedarf Öl zum Frittieren (Bratöl, hocherhitzbares Sonnen- blumenöl)

Nam Jim Sauce

  • 1 Bund Koriandergrün
  • 100 g Limettensaft
  • 50 g Ahornsirup
  • 30 g weißes Mandelmus
  • 50 g Sojasoße
  • 100 g geröstetes Sesamöl
  • 1 Prise Salz

Anleitungen

  • Den rohen Kürbis, zusammen mit den Kichererbsen und der Petersilie in einen Food-Processor geben und solange mixen bis ein leicht klebriger Teig entsteht.
    Zubereitung Kürbis-Krapfen
  • Dann Hefeflocken, Knoblauchgranulat, bisschen Salz & Pfeffer, Backpulver, Mehl und Paprikapulver hinzufügen und nochmal durchmixen, abschmecken.
  • Einen Topf mit dem Öl zum Frittieren vorsichtig erhitzen. Mit zwei angefeuchteten Löffeln kleine Nocken aus dem Teig formen.
    Zubereitung Kürbis-Krapfen
  • Die Nocken sanft am Topfrand ins heiße Öl gleiten lassen und goldbraun ausbacken. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
    Zubereitung Kürbis-Krapfen
  • Für die Sauce alle Zutaten in einen Mixer geben und glatt pürieren. Auf einem Teller angießen und die Krapfen darauf setzen. Mit Koriander dekorieren.
    Zubereitung Kürbis-Krapfen

Notizen

Tipps:
  • Wenn man die Krapfen im Backofen ausbacken will, dem Teig noch etwas Fett hinzufügen.
  • Nach dem Frittieren das Öl abkühlen lassen, durch ein Filtertuch oder sehr feines Sieb gießen um die Schwebstoffe herauszufiltern und das Öl zurück in die Flasche füllen. Im Kühlschrank aufbewahren; man kann es gut 4–5 mal wiederverwenden.
  • Um zu prüfen, wie heiß das Öl ist, einfach einen Holz-Kochlöffel hineinhalten, wenn es am Löffel leicht hoch blubbert, dann ist die Temperatur ca. bei 150–160 °C.

Abwandlungen
:
  • Anstelle des Ahornsirups kann man auch eine reife Mango mit in die Soße tun und nach Belieben noch feingeschnittene Chilischoten hinzufügen.
  • Etwas Reis, gedämpftes Gemüse oder zum Beispiel glasierte Möhren mit Ingwer passen auch super dazu.
  • Oder anstelle der Nam Jim Soße einen Kräuter-Quark-Dip und nach Belieben ein paar Röstzwiebeln dazu reichen.
  • Man kann auch einen Gurkensalat dazu servieren, mit Frühlingszwiebeln, Sesamkörnern, frischem Dill, je nach Wunsch noch etwas Chiliflocken und ein wenig von dem Dressing untergerührt.
Gericht: Beilage

Das Video zum Rezept

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