Die Kohlblätter separieren und waschen. In einer Schüssel die Blätter gleichmäßig mit dem Salz bestreuen und Wasser zugeben. Sicherstellen, dass alle Blätter mit dem Wasser bedeckt sind, ansonsten mit Teller oder anderem Gegenstand beschweren. Abgedeckt im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag die Blätter abspülen und gut abtropfen. Zurück in die Schüssel geben. Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Gewürze, Kokosblütennektar, Karotten und Salz zugeben.
Nun geht's ans Massieren! Am besten du ziehst dabei (Einweg-)Handschuhe an, damit du dir die scharfe Chili und das Ingwer nicht versehentlich in die Augen reibst. Ruhig die ganzen Kohlblätter zerbrechen und quetschen, so dass möglichst viel Saft austritt. Hierbei jedoch 2-3 große Kohlblätter als „Deckel“ beiseite legen. Mindestens 3-4 Minuten massieren oder stampfen, so dass genügend Flüssigkeit entsteht. Die massierten Kohlblätter nach und nach in ein Einmachglas (Bügelglas) geben und jedes mal gut einpressen, so dass keine Luft eingeschlossen wird. Am Ende den kompletten ausgetretenen Saft vom Massieren ebenfalls in das Einmachglas geben. Die beiseite gelegten Kohlblätter als Abschluss auf das Kimchi legen und fest andrücken.
Das Glas sollte nur ca. 3/4 voll sein. Das Glas verschließen und dabei sicherstellen, dass der Kohl komplett mit Wasser bedeckt ist, und mit einem Gewicht beschweren (ein kleines Glas wirkt hier Wunder).
Das Einmachglas 3-5 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen. Nach 5 Tagen könnt ihr anfangen den Fermentationsgrad zu überprüfen. Hierbei unbedingt auf eine saubere Arbeitsweise achten und nach dem Probieren das Kimchi wieder nach unten drücken und darauf achten, dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist.
Wenn das Kimchi den gewünschten Säuregrad erreicht hat, kann man das Gewicht herausnehmen und das Glas im Kühlschrank lagern, bzw. das Kimchi zum Lagern auf mehrere kleine Gläser verteilen. Gekühlt hält es sich dann mehrere Monate.